Archiv für die Kategorie ‘Filmkritiken’

Owning Mahony (CN/UK 2003)

Juli 28, 2007

owning-mahony.jpgRien ne va plus, nichts geht mehr -

Philiip Seymour Hoffmann als pathologisch spielsüchtiger Bänker

Dan Mahony (Philip Seymour Hoffman) ist Bankangestellter bei der Kreditvergabe in Toronto und unheilbar spielsüchtig. In 105 Miunten dokumentiert der Film mehr oder weniger genau den größten Bankbetrug in der Geschichte Kanadas. Als Mahony 1982 festgenommen wird, erklärt er im Verhör, dass seit seinem zwölften Lebensjahr keine 72 Stunden vergangen sind, in denen er nicht eine Wette platziert hat. Mahony nutzt seine Position, um fingierte Kredite zu vergeben, die er dann an sich selbst auszahlt. Ihm geht es nicht ums Gewinnen, sondern um den Kick des Glücksspiels an sich. Es bleibt nicht aus, dass er sich Geld bei zweifelhaften Geldhaien leiht, die ihn wiederum stark unter Druck setzen, als er die Kredite nicht zurückzahlen kann. Mahony wettet auf alles und jeden. Als er die Kontrolle verliert und sich immer höhere Beträge auszahlt, ist er bald ein gern gesehener Kunde in den Casinos von Las Vegas und das FBI wird aufmerksam auf Dan. Aber Mahony hält tapfer sein richtiges Leben aufrecht und bis zu dem Zeitpunkt, als sein Kartenhaus aus Lügen und innerem Druck zusammenbricht, ahnt sein soziales Umfeld nichts von seinem Doppelleben.

            In Owning Mahony verkörpert ein großartiger und oft unterschätzter Philip Seymour Hoffman den pathologisch spielsüchtigen und absolut stoischen Antifilmhelden. Bis ins letzte Detail liebevoll inszeniert zeichnet der Film das Bild eines Mannes, der von seiner zwanghaften Sucht beherrscht wird und diese sogar jahrelang vor seiner Verlobten geheim zu halten weiß. Selten habe ich in einem Film eine so sparsame, aber genau auf den Punkt gebrachte Kameraarbeit gesehen. Hier ist keine Einstellung zuviel, die Kamera unterwirft sich auch voll und ganz dem Zwang – frei nach dem Motto „weniger ist oft mehr“. Wer auf erwachsene Filme mit guten Schauspielern und exzellenten dramaturgischen Verläufen steht, kommt an Owning Mahony nicht vorbei. Ein sehr empfehlendwerter Film fernab des üblichen Mainstream.

(af)

Flash Gordon (USA 1980)

Juli 28, 2007

flash-gordon.jpgHe’ll save everyone of us -

Dino De Laurentis Big Budget Trash Space Opera mit Starbesetzung

Eine Score, die Queen auf dem Höhepunkt ihres Erfolges abliefert, Stars wie Max von Sydow als Imperator Ming, Ornella Muti als Prinzessin Aura, der junge Timothy Dalton als Prinz Barin und ein unbekannter Sam J. Jones als blonder Superheld Flash Gordon – alles Zutaten, die einen guten Film versprechen. Und doch gehört der Film mit einem geschätzten Budget von 35 Millionen US-Dollar (!) unter der Regie von Mike Hodges zu den wohl sonderbarsten Filmen die das Genre der Comicverfilmungen hervorgebracht hat.

            Allein schon die Dialoge sind gelinde gesagt unterirdisch und erinnern an die sinnentleerten Dialoge eines Batman und Robins aus der 60er Jahre Serie. Kein Zufall, den Drehbuchautor Lorenzo Semple Jr. spielt auch bei der Batman Serie eine zentrale Rolle. Nur drei kurze Beispiele:

                Doctor Zarkov: What do you find? The moon out of orbit?

Mumson (his assistant): By more than 12 degrees. This must be some sort of mistake.

Zarkov: No, it’s no mistake… IT’S AN ATTACK! I’ve been right all

these years.

oder

Doctor Zarkov: We are only interested in friendship. Why do you attack us?

The Emperor Ming: Why not?

Aber am besten gefällt mir der hier:

Dale Arden: Flash, Flash, I love you, but we only have fourteen hours to save the Earth!

Und auch nach spätestens zehn Minuten ist klar, dass man hier keine teueren Visuals erwarten darf. Sind die Dialoge denen aus den Batman Filmen der 60er Jahre ebenbürtig, verweisen die visuellen Effekte eher auf die Batman Serie der 40er Jahre. Raketen aus Pappmaché und Raumschiffe an Drähten – irgendwie erinnert das Ganze doch auch stark an Ed Woods Plan 9 From Outer Space. Man fragt sich die ganze Zeit, was die Leute mit dem für damalige Verhältnisse riesigem Budget gemacht haben, in den Film scheint man es jedenfalls nicht investiert zu haben. Die Schauspielerei steht dem aus der Stummfilmzeit in nichts nach – overacting ist hier das absolute Prinzip. Die Actionszenen sind bar jeder Kritik.

            Kurz zur Story: Dem bösen Imperator Ming vom Planeten Mongo ist langweilig und so macht er sich auf die Erde zu zerstören, indem er den Mond aus der Umlaufbahn wirft, der dann wiederum unweigerlich in sieben Tagen auf die Erde stürzen wird. Nebenbei richtet er noch ein kleines Klimachaos an. Der Baseballspieler Flash Gordon und das schöne Fotomodel Dale Arden (Melody Anderson) fliegen just in diesem Moment in einer Chartermaschine, welche durch die von Ming verursachten Turbulenzen auf Professor Zarkovs Haus fällt. Die Drei fliegen unfreiwillig zum Planeten Mongo und Flash Gordon zettelt eine Revolution an, nachdem er zuvor durch Ming vergast worden ist und von dessen schöner Tochter (Ornela Muti) wieder belebt wurde. Einzig und allein Max von Sydow ist groß als Imperator Ming. Wie beschreibt Flash Gordon ihn: He’s a Psycho!. Und genau so will man Max von Sydow sehen. Böse, böse, böse.

Alles in allem kennzeichnet Flash Gordon nur einen Punkt in einer ganzen Reihe von Comicverfilmungen jener Jahre, seien es die ersten Spiderman Verfilmungen (The Amazing Spiderman, eigentlich eine 15teilige US-Serie, aber in Deutschland je drei Serienteile als Kinofilm ausgewertet, großartiger Trash!) oder die bekannten Supermann Verfilmungen mit Christopher Reeve. Wirklich schlechter als die Konkurrenz ist Flash Gordon auch nicht nicht – nur vielleicht etwas egozentrischer. Bedenkt man allerdings, dass drei Jahre zuvor George Lucas mit seinem Star Wars Auftakt neue Maßstäbe in der Filmtricktechnik gesetzt hat, muss ein faires Urteil über Flash Gordon vernichtend ausfallen. Als Vergleich sei hier Krull erwähnt, der in der aus der gleichen Zeit und in der selben Liga spielt.

Fazit: Wer auf gute Stories, einer guten Figurenentwicklung, gute Dialoge und gutes Schauspiel steht ist hier falsch, wer aber auf durchgeknallte bonbonfarbene Sets und Comic-Trash steht kommt an Flash Gordon nicht vorbei. Für alle Freunde der sinnentleerten Unterhaltung ein teuer produziertes Highlight, für den Rest höchstwahrscheinlich unverständlicher Schrott. Ich für meinen Teil jedenfalls habe jede Minute gehofft, dass ich gerettet werde – aber von Buck Rodgers und nicht von Flash Gordon. Aber das ist und bleibt nun mal alles eine Frage des persönlichen Geschmacks…


Trailerlink: http://youtube.com/watch?v=AMEc_MiLmgw

(af)

Duell (USA 1971)

Juli 27, 2007

duell.jpg

Fast and Furious –

Und Spielberg rockt doch

Kurz zu den Fakten: Spielberg drehte seinen ersten Langfilm 1971 an nur 13 Tagen für den amerikanischen Fernsehsender ABC. Durch den großen Erfolg des Films kam der Streifen 1973 in Europa in die Kinos. Die Fernsehfassung, die ursprünglich 74 Minuten lang war, wurde mit Material aus einem zweitägigen Nachdreh zu einem echten 90 Minüter aufgestockt. So wurde der Film um das Telefonat mit der Ehefrau des Protagonisten, die Szene am Bahnübergang und die Begegnung mit dem Schulbus nachgedreht. Aber nun zum Film.

            Auch Legenden haben einmal mit dem Backen von kleinen Brötchen angefangen oder – besser gesprochen – auch die Großen kochen nur mit Wasser. Der Auftakt zu Spielbergs Karriere ist genauso simpel wie er genial ist. Ein Mann ist auf der Rückreise zu seiner Familie. Seine Reise führt ihn durch einen wenig besiedelten Teil der Vereinigten Staaten. Im Niemandsland taucht plötzlich ein Truck auf, der den Protagonisten nach dem Überholen konsequent bis zum Showdown verfolgt. Eine alte Produzentenweisheit besagt, dass Filme, die man in wenigen Sätzen zusammenfassen kann, ohne deren Inhalt zu verstümmeln, ein Erfolg sein werden. Wie wahr.

            Jetzt könnten sich einige Fragen: Und das soll spannend sein? 90 Minuten lang? Genau. Es ist 90 Minuten lang spannend. Und das durch einen Kunstgriff. Der Fahrer des Trucks und somit auch dessen Motivationen bleiben völlig im Dunkeln. Es gibt noch nicht einmal den Versuch zu erklären, warum er den Protagonisten ans Leder will. Und genau dadurch wird Hochspannung erzeugt und der Truck quasi zur Allegorie für die nackte Angst als solche. Immer wieder taucht er im Rückspiegel auf – bedrohlich und CO2 ausstoßend. Natürlich zerfällt der Plot aus realistischer Sicht relativ schnell zu Staub: Ein Auto (in dieser Zeit wurden amerikanische Autos mit 100 bis 400 PS gebaut) würde einen Truck auf jeden Fall sehr schnell abgehängt haben – aber wir sind hier im Kino und da sich Spielberg des Genres des subtilen Horrorfilms bedient, stellt sich dieser Realismusanspruch an den Zuschauer nicht. Rückblickend wirken die Verfolgsjagden auf den hollywoodübersättigten Blockbustergucker ein wenig hölzern und unspektakulär, gerade die Passagen, die ein wenig an der Zeitrafferschraube drehen, um die Verfolgung schneller aussehen zu lassen, als sie tatsächlich stattgefunden haben. Aber gerade das macht wiederum den Charme diese Films aus. Der junge Spielberg wollte einen spannenden Film machen, und dass ist ihm gelungen, auch noch 35 Jahre nach der Entstehung fiebert man als Zuschauer mit dem Protagonisten mit. Und wer von uns Autofahrern stand nicht schon einmal ein einem geschlossenen Bahnübergang und hat darüber nachgedacht was wäre wenn ich und mein Auto wohl einmal zwischen die geschlossenen Bahnschranken kommen würde… Gerade durch seinen Trashcharakter aus heutiger Sicht ein Muss für jeden Cineasten. Der Kameramann Jack A. Marta erhielt 1971 für Duell eine Emmy-Nomminierung und war zum Zeitpunkt des Drehs schon 68 Jahre alt und somit ein alter erfahrener Hase im Showgeschäft.

Trailerlink: http://youtube.com/watch?v=wTL8yq_jPKo

(af)

The Station Agent (USA 2003)

Juli 26, 2007

station-agent.jpgAuch Zwerge haben Freunde –

Tom McCarthys Hommage an die Freundschaft jenseits des Mainstream

The Station Agent wurde mit einem minimalen Budget von 500.000 Dollar von privaten Investoren in 20 Tagen auf Super 16 gedreht. Kameramann ist der Deutsche Oliver Bokelberg, der in Deutschland u.a. zwei Schimanski Filme fotografiert hat.

The Station Agent erzählt die Geschichte des Kleinwüchsigen Finbar, kurz Fin, der in einem kleinen Modeleisenbahnladen arbeitet, und mit seinen 1,30m oft dem Spot und der Ignoranz seiner Umwelt ausgesetzt ist. So machen sich die Kinder seiner Umgebung über ihn lustig und er wird auch schon mal im Supermarkt von der Kassiererin übersehen. Als eines Tages Fins Chef einen plötzlichen Herztod stirbt, erbt er von diesem ein stillgelegtes Bahnwärterhäuschen in Newfoundland, New Jersey, fernab vom Lärm der Stadt und fernab der Menschen, die ihn verspotten. Da er mit dem Tod des Chefs auch gleichzeitig seinen Job und seine Wohnung verloren hat, macht er sich kurzerhand auf den Weg sein Erbe anzutreten.

Und schon nach dieser kurzen Exposition ist klar, dass man es hier mit einem ganz besonderen Film zu tun hat. In ruhigen und klaren Bildern wird in wenigen Einstellungen die ganze Tragikkomik von Fin (Peter Dinklage, bekannt aus Living in Oblivion) klar. Die Kamera versucht die Würde des Kleinwüchsigen zu bewahren, indem sie immer auf seiner Augenhöhe ist und der Zuschauer dadurch ein Gefühl bekommt, was es heißt ein Zwerg unter Riesen zu sein. Wie im Märchen macht sich Fin mit seinem kleinen Koffer zu Fuß auf sein neues Heim zu finden – und folgt dabei immer den Eisenbahnschienen. Im Eisenbahnwärterhäuschen angekommen lernt er Joe (Bobby Cannavale) kennen, der einen Imbisswagen mitten im Niemandsland direkt vor Fins neuer Haustüre betreibt. Im Gegensatz zum stillen Fin ist Joe das, was man gemeinhin als Schwätzer bezeichnet. Bei der Suche nach einem Supermarkt wird Fin aus Unachtsamkeit und aufgrund seiner übersehbaren kleinen Statur fast von Olivia (Patricia Clarkson) angefahren. Obwohl die Drei ungleicher nicht sein könnten, schließen sie schließlich Freundschaft.

The Station Agent ist ein wunderbares modernes Märchen was von ungleichen Freunden und der Angst vor der eigenen Einsamkeit erzählt. Klar und ohne jede große Melodramatik wird der Weg dieser Freundschaft aufgezeigt – mit allen Höhen und Tiefen. Nicht zuletzt wird die ganze Stimmung durch die präzise und schnörkellose, dafür aber beeindruckende Kameraarbeit eines Oliver Bockelbergs unterstützt. Eine seltene Perle der Filmkunst und ein wunderbarer Film. Märchenhaft und sehr zu empfehlen für all jene, die von Rauch und Explosionen nicht so viel halten.


Trailerlink: http://youtube.com/watch?v=wuClpVNuB9w

(af)

Ring (USA 2002)

Juli 26, 2007

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Das Grauen aus der Glotze –

Gore Verbinskis amerikanische Antwort auf den japanischen Kulthorror

Es ist durchaus nichts Neues, das die Macher in Hollywood gelegentlich auf einen Stoff treffen, der nicht aus der Feder ihrer eigenen Autoren fließt. Bei Gefallen – und das heißt in der Regel: war der Film schon einmal im Erzeugerland erfolgreich - wird der Stoff kurzerhand gekauft, die Story aufs us-amerikanische Festland verlegt und mit namhaften us-amerikanischen Schauspielern sowie erfolgreichen Regisseuren besetzt. Einmal auf die Fährte gesetzt, beginnen sich die Räder in der Maschinerie der Traumfabrik zu drehen und am Ende steht das hochpolierte Plagiat eines im Original meist qualitativ anspruchsvollerem Films. Es gibt mittlerweile Hunderte, wenn nicht gar Tausende solcher Remakes, die gelinde gesagt, eigentlich kein Mensch braucht, noch nicht mal das us-amerikanische Publikum, für das sie produziert werden, doch der Glauben an die Leichtverdaulichkeit ihrer recycelten Kost scheint sich hartnäckig in den Köpfen der us-amerikanischen Produzenten eingebrannt zu haben. Das ausgezeichnete Filme in Hollywood meist zu minderwertiger Billigware degenerieren beweisen Filme wie Godards Á bout de souffle (1960), dessen Remake Breathless (1983) mit Richard Gere in der Hauptrolle auf gar keinen Fall an das französische Original herankommt. Auch neuere Bestrebungen, die (meist europäischen) Regisseure für ein Remake anzuwerben (siehe Ole Bornedal bei Nightwatch, 1994, und das gleichnamige Remake von 1998 oder das einstellungsgetreue Remake des Hitchcock Klassikers Psycho von Gus van Sant, ebenfalls aus dem Jahr 1998), führen meist nur zu unterbelichteten Kopien des Originals.

Um so mehr überrascht es, dass mit dem Remake des japanischen Spielfilms Ringu, des 1998 unter der Regie von Hideo Nakata entstandene Mystery-Thrillers um ein geheimnisvolles Videotape, durchaus als Remake überzeugt. Die Story ist simpel: es kursiert ein Videotape unter Collegestudenten, dessen Zuschauer sieben Tage nach der Sichtung dem Tod zum Opfer fallen. Die Tante eines der Opfer (eine großartige Naomi Watts) ist Jounalistin und hört bei der Beerdigung von den Freunden ihrer Nichte von dem Tape, dass in der Highschool kursiert. So macht sie sich also auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Natürlich guckt auch sie den Film. Kurz darauf wird sie von einer mysteriösen weiblichen Krächzstimme angerufen die nur drei Worte sagt: „Noch sieben Tage“. Völlig perplex macht sie sich daran, dass Unheil abzuwenden. Ist die Story letztlich doch ein wenig hahnebüchen, aber plausibel und straff erzählt, ist der dramaturgishce Verlauf so perfekt, dass ich mich dabei ertappt habe, mit offenem Mund im Kino mit der Protagonistin mitzufiebern.

Doch so simpel sich der Plot von The Ring auch anhört, die Idee und das Drehbuch sind es auf gar keinen Fall. Verbinski und sein Drehbuchautor machen hier alles richtig: Unstimmigkeiten des Orginals und inhaltlich-kulturell weniger verständliche Passagen für einen westlich sozialisierten Zuschauer werden umgeschrieben oder gar weggelassen, dramaturgisch schwache Stellen werden ausgebessert um einen durchgängig spannenden Film zu machen und zu guter Letzt wird das ganze noch mit ein paar Hollywoodeffekten aufgehübscht – und wer auf ein Happy End hofft, dem möchte ich die Hoffnung nicht nehmen – aber bekanntlich gibt es ja mittlerweile ein schwaches amerikanisches Remake des zweiten Teils vom japanischen Regisseur des Originals. Doch zurück.

Die Macher von Ring haben nicht gescheut quasi Sequenzweise schamlos das Original zu kopieren – allerdings – und das ist der springende Punkt – haben sie es natürlich pompöser und technisch versierter gemacht. Die einen mögen es glatter machen nennen, die anderen sagen perfektioniert. Alles in allem kann man diesen Film nicht oft genug sehen. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden – und wer ein richtiger Filmgeek ist schaut sich sowieso beide Versionen an (und vielleicht noch das koreanische Remake, das es ja auch noch gibt) und bildet sich gefälligst selbst seine Meinung.


Trailerlink: http://youtube.com/watch?v=B5CvZGv8yNs

(af)